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Der einfühlsamste, etwas humoristische und alles Wichtige auf den Punkt bringende DSGVO-Blog in diesem Universum.


Sie mögen uns manchmal Lästig sein sind jedoch nicht zu unterschätzen: Auskunfts- und Löschbegehren. Sie zu ignorieren kann jedoch zu schlechter PR (dem so genannten Shitstorm) führen und auch auch kostspielig werden - wenn die Datenschutzbehörde sanktioniert - wie in Belgien noch in der Vorweihnachtszeit - oder sogar Schadenersatz gefordert wird.

Kühne Behauptung vom irischen FinTech-StartUp Revolut, so kühn, dass die irische Aufsichtsbehörde Revolut gleich einmal etwas genauer unter die Lupe nimmt. User-Daten werden ab sofort automatisch an Social Media Plattformen und Analyse Dienste weitergeleitet, Werbung automatisch zugesendet - ohne Enwilligung (Opt-In).

Es ist so weit. Erste DSGVO-Millionenstrafe in Österreich - für die österreichische Post. Begründung; Das Erstellen von politischen Profilen von rund 2,2 Millionen Personen. Gegen den Bescheid wurde berufen.
Weiter gehts beim Bundesverwaltungsgerichtshof.

Ein verärgerter Kunde, ein Samsung Galaxy Modell S8 64GB im Wert von 654€, ein Identitätsdiebstahl und nicht beglichene Schulden, sind die Zutaten für ein 60.000€ Bußgeld der spanischen Aufsichtsbehörde. Der Schuldige in diesem Drama - Xfera Movile, ein spanischer Mobilfunkbetreiber.

Verstöße gegen Privacy by Design und Privacy by Default werden in Griechenland mit 200.000€ bestraft. Begründung; Eine hohe Anzahl von Konsumenten erhielten Marketinganrufe obwohl sich diese auf einer "Do-Not-Call" Liste eingeschrieben hatten. Verantwortlich dafür ein technischer Fehler, ein teurer Fehler wie wir meinen.

Fast 200.000€ kann es kosten wenn man Daten nicht löscht, die längst gelöscht werden sollten und man sich nicht so sehr auf das Einhalten von Betroffenenrechten fokkusiert.
Die Delivery Hero Germany GmbH gab als Grund dafür technische Fehlern bzw. Mitarbeiterversehen an. Die Behörde sagt "grundsätzliche, strukturelle Organisationsprobleme".