So erstellst du ein sicheres Passwort
Arnold Redhammer | 04.February 2025Artikelinhalt
Oder wie du deinen Account garantiert in drei Minuten hacken lässt
Willkommen zu unserem ultimativen Ratgeber für Passwortsicherheit! Heute erklären wir dir, wie du ein sicheres Passwort erstellst – ohne eine kleinen Nervenzusammenbruch. Falls du jedoch der Meinung bist, 123456
sei sicher genug, weil "wer würde denn schon auf so eine absurde Idee kommen?", dann kannst du dir das Lesen sparen. Spoiler: Jeder kommt auf diese Idee.
1. Nimm einfach ein Passwort, das du dir nicht merken kannst ;)
Sicherheit geht vor Komfort! Also vergiss alles, was du dir einfach merken kannst. Ein sicheres Passwort sollte sich anfühlen wie ein feuchter Handschlag in einer Behörde: unangenehm und kompliziert.
✅ Gut: T4z&9nB*q6M!
❌ Schlecht: Hund123
(außer, du willst, dass dein Account schneller gehackt wird als du "DSGVO" sagen kannst)
2. Lass den Namen deines Haustiers raus
Ja, wir wissen, dass du Felix, Bella oder Mr. Fluffy sehr liebst. Aber rate mal? Deine Facebook-Posts verraten das jedem Hacker. Also nein, Fluffy2024
ist keine geniale Idee.
3. Je länger, desto besser
Hier gilt: Size matters! Je länger dein Passwort, desto schwerer ist es zu knacken. Optimal sind 12 bis 16 Zeichen. Oder du wählst gleich eine ganze Lebensgeschichte:
✅ Super: MeineKatzeHat2024DieCouchZerstört!
❌ Miserabel: Hallo123
4. Nutze einen Passwort-Manager
Falls du jetzt denkst: "Wie soll ich mir das alles merken?!", dann haben wir gute Nachrichten! Es gibt Programme, die das für dich tun. Passwort-Manager speichern deine hochkomplexen Passwörter sicher, damit du dich nicht jedes Mal neu in deine eigene Kreation verlieben musst.
5. Vermeide "kreative" aber unsichere Muster
Passwörter wie qwertz
oder Passwort1
sind so kreativ wie ein Excel-Kurs am Montagmorgen. Sei besser als das! Auch Winter2024
ist kein sicheres Passwort, sondern eine Einladung für Hobby-Hacker.
6. Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen
Sicher ist sicher: Mit Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) kannst du verhindern, dass jemand nur mit deinem Passwort Zugang zu deinem Account bekommt. Denn seien wir ehrlich: Wenn deine Bank eine zweite Bestätigung verlangt, aber du deine Netflix-Zugangsdaten ohne Schutz rumliegen lässt, dann sind deine Prioritäten fragwürdig.
Fazit
Ein gutes Passwort ist lang, unvorhersehbar und völlig absurd. Falls du also bis hier gelesen hast und trotzdem Hallo123
als dein Passwort behalten willst, dann sei dir bewusst: Das ist das digitale Äquivalent dazu, deine Haustür sperrangelweit offen zu lassen. Mit einem Schild: "Hier gibt’s nichts zu holen!" (Spoiler: Es gibt IMMER etwas zu holen.)
Bleib sicher – oder erwarte bald einen gehackten Account! 🔓😏
Links zum Artikel
- BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Sichere Passwörter
- Have I Been Pwned? - Überprüfe, ob deine Daten geleakt wurden
- EFF - Electronic Frontier Foundation - Passphrases vs. Passwords
- NIST - National Institute of Standards and Technology - Passwort-Richtlinien