Cyberangriffe 2024 - Hacker machen keine Pause

Arnold Redhammer | 03.February 2025

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Die größten Cyberbedrohungen 2024

Liebe Datenschutzheldinnen und Cyberkrieger,

2024 hat uns mal wieder bewiesen, dass Cyberkriminelle keine Pause machen. Während du das hier liest, versucht irgendwo ein Hacker, sich mit einem geklauten Passwort, einer perfekten KI-Fake-Stimme oder einer höllisch überzeugenden Phishing-Mail in dein Unternehmensnetzwerk zu schleichen.

Aber keine Sorge! Dein Anti-Hacker-Update fürs Gehirn ist da.


Die fiesesten Cyber-Bedrohungen 2024 – und wie du sie überlebst

1. KI-Phishing – Dein „Chef“ ruft an, aber es ist ein Fake

2024 war das Jahr, in dem Hacker künstliche Intelligenz für sich entdeckt haben. Jetzt reicht es nicht mehr, einfach verdächtige Mails zu ignorieren – die Betrüger rufen dich direkt an.

So läuft das ab:

  • Eine KI-gestützte Software ahmt die Stimme deines Chefs perfekt nach.
  • Du bekommst einen Anruf: „Hey, ich brauche schnell 10.000 €, bitte überweise an dieses Konto!“
  • Du bist gestresst, du reagierst – und zack, Geld weg.

Fakten:

  • 2024 gab es weltweit einen 30 % Anstieg bei Deepfake-Phishing-Attacken.
  • Manche Anrufe sind so überzeugend, dass sogar Banken darauf hereingefallen sind.
  • KI kann mit nur 3 Sekunden Stimmaufnahme eine Fake-Stimme generieren. (Quelle)

Was tun?

  • Wenn dein „Chef“ dich anruft und Geld will: HÖR AUF, ATME TIEF DURCH, RUF IHN SELBST ZURÜCK!
  • Hinterfrage alles, was „dringend“ ist.
  • Geldüberweisungen immer doppelt gegenchecken – eine schnelle WhatsApp-Nachricht kann Tausende retten.

2. Ransomware – Der digitale Kidnapper will dein Geld

Du öffnest eine scheinbar harmlose Excel-Datei, und plötzlich sind alle Firmendaten verschlüsselt. Kurz darauf erscheint eine nette Nachricht:

„Ihre Daten wurden entführt! Überweisen Sie 500.000 € in Bitcoin, sonst löschen wir alles.“

Und nein, die Hacker sind nicht verhandlungsbereit.

Fakten:

  • Jedes vierte Unternehmen wurde 2024 Opfer von Ransomware.
  • Durchschnittliche Lösegeldforderung: 1,7 Millionen Dollar.
  • Selbst wenn Firmen bezahlen, bekommen sie in 24 % der Fälle ihre Daten nicht zurück. (Quelle)

Was tun?

  • BACKUPS. Jeden. Verdammten. Tag.
  • E-Mail-Anhänge nur öffnen, wenn du sicher bist, dass sie vertrauenswürdig sind.
  • Einmal kurz beim IT-Team nachfragen, bevor du klickst – die beißen nicht.

3. Business E-Mail Compromise – „Kannst du mal eben 50.000 € überweisen?“

„Hey, ich bin gerade im Meeting, kannst du mal schnell eine Überweisung für mich erledigen?“

Spoiler: Dein Chef schickt keine Mails mit „Hey“ und braucht keine Überweisungen an eine dubiose Bank auf den Cayman Islands.

Fakten:

  • 95 % der erfolgreichen Cyberangriffe beginnen mit einer manipulierten E-Mail.
  • KI sorgt für perfekte Fake-Mails, die sogar IT-Sicherheitsleute täuschen können.
  • Der wirtschaftliche Schaden durch diese Attacken liegt bei mehreren Milliarden Dollar. (Quelle)

Was tun?

  • Wenn eine E-Mail dich stresst – Finger weg vom Antworten-Button!
  • Ruf den Absender direkt an oder frag dein IT-Team.
  • Geldüberweisungen nie auf Basis einer einfachen Mail durchführen.

4. Das alte Passwort-Problem – Warum „123456“ immer noch ein No-Go ist

„Ich nehme mein Geburtsjahr als Passwort, das merkt sich doch jeder!“ – Falsch. Es merkt sich nicht nur jeder, sondern auch jeder Hacker.

Fakten:

  • „123456“ ist immer noch eines der meistgenutzten Passwörter.
  • Passwort-Hacker brauchen für einfache Passwörter weniger als 5 Sekunden.
  • Unternehmen mit Zwei-Faktor-Authentifizierung haben 99 % weniger erfolgreiche Angriffe. (Quelle)

Was tun?

  • Lange, komplexe Passwörter nutzen (mindestens 12 Zeichen, mit Sonderzeichen und Zahlen).
  • Einen Passwort-Manager verwenden – du musst dir dein Passwort nicht merken, dafür ist Technik da.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren – ja, es ist nervig, aber nicht so nervig wie ein gehacktes Konto.

Fazit: Hacker schlafen nicht – also sei schlauer als sie!

2024 hat uns gezeigt, dass Hacker KI, Social Engineering und menschliche Fehler perfekt kombinieren, um an Daten und Geld zu kommen.

Also: Sei skeptisch, hinterfrage jede verdächtige E-Mail, nutze sichere Passwörter – und lass die Hacker verzweifeln!

Wenn du eine verdächtige Mail bekommst oder Fragen hast:
Der IT-Support hilft dir weiter – und nein, sie werden dich niemals nach deinem Passwort fragen!

Bleib sicher, bleib wachsam – und lass die Hacker im Regen stehen!

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