DSGVO / KOSTEN

Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?

Die Kosten für einen externen Datenschutzbeauftragten hängen weniger von der Mitarbeiterzahl ab als von Struktur, Datenarten und dem tatsächlichen Betreuungsbedarf. Diese Seite bietet eine realistische Orientierung.

Kurz erklärt, ohne Marketingfloskeln

Kosten externer Datenschutzbeauftragter – Überblick

Kurzüberblick

Die Kosten für einen externen Datenschutzbeauftragten werden am Markt sehr unterschiedlich angegeben. Je nach Quelle, Abrechnungsmodell und Leistungsumfang finden sich stark abweichende Orientierungswerte.

In älteren Übersichten werden teils monatliche Beträge von 150–200 Euro genannt, während andere Marktanalysen von deutlich höheren Pauschalen für eine laufende Betreuung ausgehen.

Die Unterschiede entstehen vor allem dadurch, wie der Leistungsumfang definiert ist und ob nach Stunden, Tagen oder mit festen Pauschalen abgerechnet wird.

Warum die Kosten externer Datenschutzbeauftragter so unterschiedlich angegeben werden

Wer nach den Kosten eines externen Datenschutzbeauftragten sucht, stößt schnell auf sehr unterschiedliche Zahlen. Während manche Übersichten monatliche Beträge von etwa 150 bis 200 Euro nennen, gehen andere Marktanalysen von deutlich höheren Pauschalen aus.

Diese Unterschiede lassen sich weniger durch „richtige“ oder „falsche“ Preise erklären, sondern vor allem durch das zugrunde liegende Abrechnungsmodell. Viele Anbieter – insbesondere Kanzleien – rechnen auf Stunden- oder Tagessatzbasis ab. Andere arbeiten mit monatlichen Pauschalen, deren Umfang sehr unterschiedlich definiert ist.

Niedrige Beträge beziehen sich häufig auf stark eingeschränkte Leistungen oder rein formale Mindestanforderungen. Höhere Pauschalen spiegeln dagegen eine laufende Betreuung mit regelmäßiger Beratung, Dokumentationspflege und Unterstützung im Tagesgeschäft wider.

Für Unternehmen ist deshalb weniger die einzelne Zahl entscheidend als die Frage, welcher Leistungsumfang tatsächlich abgedeckt ist.

Quellen: datenschutz.org · keyed.de


Einordnung aus der Praxis

Warum wir mit festen Pauschalen arbeiten

Weil sich der laufende Betreuungsaufwand aus Erfahrung gut einschätzen lässt und planbare Kosten für Unternehmen sinnvoller sind als eine permanente Stundenabrechnung.